Doktor Leo Löwenherz

Die Figurenspieler Johanna Pätzold und Marius Kob schaffen unter der Regie von Michael Speer einen positiven Helden, der mit Witz, Neugier und Frechheit jedem Problem mit Mut zu Leibe rückt. Die Inszenierung verwendet neben der Tischfigur des Löwen, der tanzen, springen, singen, erzählen, weinen und lachen kann, vor allem Objekte und Materialien, die dem Krankenhausalltag entnommen sind und wundersame Verwandlungen erleben. Das Stück wird vorzugsweise in Kliniken gespielt, die sich auf Herz- und Krebserkrankungen von Kindern spezialisiert haben. Es soll durch seine leichte Spielart eine Möglichkeit darstellen, positiv auf die Psyche der Kinder einzuwirken, um so die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Durch die ungewöhnliche Verwendung von Materialien aus dem Krankenhaus sollen zudem Ängste und Hemmungen abgebaut werden, die sich negativ auf Heilungsprozesse auswirken könnten. Inhaltlich stehen aber nicht Krankheit und Krankenhaus im Vordergrund, sondern die Art und Weise, wie sich der Löwe Leo den Dingen und Problemen nähert, die sich ihm im Laufe des Stückes in den Weg stellen.

Doktor Leo Löwenherz_Demo

Dauer: 50 Minuten

Spieler: Johanna Pätzold, Marius Kob

Regie: Michael Speer

Zielgruppe: 4-8jährige

Das Figurentheater Stück  “Doktor Leo Löwenherz” ist eine Auftragsarbeit des „Deutschen Kinderzentrums für herz- und krebskranke Kinder e.V“ mit Sitz in Münster.

Das DKZ bemüht sich bundesweit um die medizinische Versorgung bedürftiger kleiner Patientinnen und Patienten, organisiert und finanziert lebensrettende und lebensverbessernde medizinische Maßnahmen und leistet psychosoziale Betreuung bei den betroffenen Kindern.

www.doktorleoloewenherz.de

www.deutscheskinderzentrum.de

Kritik

Johanna Petzold und Marius Kob haben sich unter der Regie von Michael Speer in einer

launig ausgelebten Fiktion vom ganz anderen Doktorspiel auf den Entdeckungsaspekt

von Krankheit und Behandlung eingelassen. Sie unterbrechen ihren Parforceritt durch

die Welt der Arzneischränke und Rollstühle mit kleinen Intermezzi wie dem Ballett der

Krückstöcke. Die Produktion vom Deutschen Zentrum für herz- und krebskranke Kinder

setzt der düsteren Realität des kranken Kindes einen aus Phantasie gespeisten

Optimismus entgegen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Referenzen

Theaterhaus Frankfurt

Universitätsklinikum München

Universitätsmedizin Göttingen

Universitätsklinikum Erlangen

Asklepios Kinderklinik Sankt Augustin

Universitäres Herzzentrum Hamburg

Herzzentrum Duisburg