Lebenslauf mit Bildern

11.02.1964 Karnevalsdienstag geboren in Köln am Rhein

1970-74 lesen, schreiben, rechnen und beten gelernt


1974-83 lügen, labern und Logarithmen gelernt

1983-90
Wahrheit gesucht und leben gelernt, Saxophon gespielt, gesungen und Gedichte rezitiert
Parkstudium der Musikwissenschaften, Pädagogik und Philosophie

1990-95
Suche nach dem eigenen künstlerischen Ausdruck, daneben Studium der Sprecherziehung in Stuttgart

seit 1995
freischaffender Bühnenkünstler und Lehrtätigkeiten
Wichtigste Stationen waren:
Rundfunk- und Fernsehsprecher beim SWR, Arte, ZDF, DLR, SR, BR, WDR
Lesungen, Rezitationsveranstaltungen und freie Theaterprojekte
Gastspieler beim Staatstheater Stuttgart
Sprechlehrer in der Schauspielabteilung des Mozarteums Salzburg
Projektleiter im Studiengang Figurentheater Stuttgart

Preise und Auszeichnungen:
1986 1.Preisträger beim Wettbewerb „Jugend Jazzt“ als Saxophonist auf der Landesebene in NRW

1988 2-facher Gewinner bei „Rock de Cologne“ als Saxophonist mit den Gruppen „Rocktale“ und „Friends of MR.Q“

1991 Ensemble-Publikumspreis mit „Demetrius“ von F.Schiller beim Theaterwettbewerb der Stuttgarter Zeitung mit dem „studio gesprochenes wort“

seit 1992 mehrfach Stipendiat der Hermann Haake Stiftung als Darstellender Künstler

2000 Stipendiat der Kunststiftung BW für die Projektidee zu „Das Wesen – Ich liebe dich“

2006 gemeinsam mit Wartberghauptschule Heilbronn mit einem Schiller-Projekt Preisträger beim Bundeswettbewerb “Kinder zum Olymp”

Danksagung
Ohne meine Lehrer, Mentoren, Kollegen, Schüler , Freunde und mein Publikum wäre ich nicht zu dem geworden, was ich bin, wäre ich nicht in der Lage, das was ich fühle, denke und phantasiere in einen künstlerischen Ausdruck umzuwandeln, der andere Menschen anspricht. Deshalb gilt den Nachfolgenden mein Dank :

Hanna Aurbacher, die mir als Regisseurin für Werke neuer Musik ganz neue Horizonte in meinem Bühnendenken eröffnet hat

Volkmar Glaser, der mich erfahren ließ, daß die gelebte Liebe zu einem Menschen oder zu einer Sache ungeahnte Kräfte freisetzt.

Heinrich Jacoby, der mit seinem Buch„Jenseits von begabt und unbegabt“ meinen pädagogischen Grundsatz präzisiert hat, daß es den unbegabten Schüler gar nicht gibt, sondern nur den faulen und unwissenden Lehrer, der den Schüler unbegabt erscheinen läßt

Ida Kelarova, meine Lehrerin für Gypsy-Gesang, die mir gezeigt hat, was es heißt über die eigenen Grenze hinauszugehen und seine eigene Stimme zu verlieren.

Werner Knoedgen, Leiter des Studiengangs Figurentheater in Stuttgart,der mir seit Jahren hilft, die Trennungslinie zwischen Wahrnehmung und Einbildung schärfer zu ziehen.

Thomas Quasthoff, mit dem ich einen gemeinsamen Auftritt haben durfte und der mir vorgelebt hat, das Lust und Disziplin in der Kunst unverzichtbare Bestandteile sind, wenn man seine Ausdrucksmöglichkeiten erweitern möchte.

Hans-Dieter Saretzki, der mir als mein erster Gesangslehrer meine Lebensmüdigkeit genommen hat.

Fred C. Siebeck, mein Dozent für Medienrhetorik, der mir nahegebracht hat, daß Kunst nicht nur aus dem Bauch kommt.

Juri A.Vasiljev, mein Schauspiellehrer und Regisseur, der mir bis heute versucht beizubringen, was Freiheit auf der Bühne und im Leben bedeuten kann

Klaus Velden, mein zweiter Klavierlehrer, der meinen Wortschatz um das herrliche Wort „Skalenwichserei“ erweitert hat.

Annelies Wieler, meine Lehrerin für kommunikatives Bewegen, die mir beigebracht hat, daß Bühnenpräsenz kein schwammiger Begriff ist (und die einen haben’s, die anderen nicht), sondern daß dies ein lern- und lehrbares Phänomen ist.

Und all die vielen unbenannten, die mir auch viel gegeben haben.

Und die, bei denen ich etwas geklaut habe.