Der Räuber Hotzenplotz

nach Otfried Preussler

Wer liebt sie nicht? Kasperl, Seppel, Großmutter, Wachtmeister Dimpfelmoser, Räuber Hotzenplotz, Zauberer Zwackelmann und die Fee Amaryllis. Als grobe Holzfiguren geschnitzt jagen sie mit viel Geräusch und Rockmusik durch eine Holzklotzwerkstatt und lassen den uralten Kampf zwischen Gut und Böse wieder lebendig werden. Die virtuose, fröhliche Spiellaune der zwei Figurenspielerinnen ist ansteckend. Zum Schluss herrscht Einigkeit: Die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz ist gut – unsterblich gut – nein – wackelzahnisch gut!

 

Inszenierung/Regie: Franziska Merkel, Angelika Müller, Michael Speer

Spiel und Ausstattung: Franziska Merkel und Angelika Müller

Künstlerische Mitarbeit: Yana Novakowa

Rockmusik: Uwe Lames

gefördert von LBBW, Laft BW, FITZ Stuttgart und Trumpf

 

Kritik

„Hotzenplotz rockt”

Die Kinder nehmen die Figuren ernst in dieser Inszenierung von Otfried Preußlers „Der Räuber Hotzenplotz“. Und das liegt vor allem an Franziska Merkels und Angelika Müllers subtilem Spiel. Im Fitz lassen die Figurenspielerinnen ihrer Kreativität freien Lauf. Neben der sächselnden Oma und dem motorradfahrenden Räuber Hotzenplotz weckt die Ausstattung der Bühne das Interesse der Kinder: Klötze jeder Größe liegen herum. Und auch die Figuren sind aus groben Stücken gefertigt – die Bühne als Abenteuerspielplatz. Uwe Lames sorgt an der Gitarre dafür, dass das Stück auch musikalisch diesem rockigen Anspruch gerecht wird.“

Stuttgarter Nachrichten 22.02.2011