Künstlerische Vita in Prosa

Michael Speer (Sprecher beim SWR-Hörfunk und Fernsehen) gestaltet in Stuttgart seit 1991 eigene Bühnenprogramme mit dem Schwerpunkt Literatur. Seine besondere Aufmerksamkeit legt er dabei auf die Entwicklung von Konzepten, die über die herkömmlichen Darbietungsformen von Lyrik und Prosa  wie klassische Rezitation oder  bloße Lesung hinausgehen. Als ehemaliger Jazzmusiker sucht er dabei immer wieder Verbindungen von Text und Musik. Dabei entstanden Solo-Programme und Ensemble-Produktionen in unterschiedlicher Besetzung. In 2011 hatte er mit “Reanimation”  sein Debut als Figurentheaterspieler.

 

Wichtige Produktionen waren: „Wenn die Nacht erwacht“(1996), literarisch-musikalische Soiree mit dem Bariton Thomas Quasthoff, „Die Gruppe 47“(1997), ein Programm mit dem Tübinger Rhetorik-Professor Walter Jens, „Pecunia non olet“ (2000), Musikkabarett mit den Tango Five Musikern Veit Hübner und Karl Albrecht Fischer, „Als Hugo Wolf die Motten kriegte“(2003), szenische Lesung mit dem Konzertakkordeonisten Ulrich Schlumberger, „Oscar Wilde im Kreuzverhör“ (2004), dramatische Lesung mit Merlin Holland, dem Enkel von Oscar Wilde, „Die 7 Wege Schiller-Balladen zu sprechen“(2005), mit dem Jazz-Pianisten Patrick Bebelaar, „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ (2005), Masken-, Puppen- und Schauspiel der gleichnamigen Schiller-Erzählung, „Die Elixiere des Teufels“(2006), Dramatisierung des E.T.A. Hoffmann-Romans für einen Schauspieler und 4 Sänger.

 

Auftragsarbeiten wurden u.a. für das Ungarische Kulturinstitut Stuttgart, das Umweltministerium BW, die Expo 2000 Hannover, die Daimler-Chrysler AG, die Deutsche Schillergesellschaft Marbach, die Staatsgalerie Stuttgart, die Stuttgarter Buchwochen, die Karlsruher Bücherschau, den Deutschen Evangelischen Kirchentag und die Griechische Kulturstiftung Berlin durchgeführt.

 

Neben seiner Tätigkeit als freier Bühnenkünstler arbeitete Michael Speer in den letzten Jahren als Gastspieler beim Staatstheater Stuttgart, als freiberuflicher Sprecher bei den ARD-Rundfunk- und Fernsehanstalten und als Dozent sowohl am Mozarteum Salzburg als auch an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Seit 2000 inszeniert er Stücke für Puppen- und Figurentheater.

 

Im Jahr 2000 war er als Darstellender Künstler Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. 2006 wurde er mit einem Schiller-Projekt (gemeinsam mit der Wartberg-Hauptschule Heilbronn) Preisträger bei dem Bundeswettbewerb „Kinder zum Olymp“.

 

 

Lebenslauf mit Bildern

11.02.1964 Karnevalsdienstag geboren in Köln am Rhein

1970-74 lesen, schreiben, rechnen und beten gelernt


1974-83 lügen, labern und Logarithmen gelernt » weiter lesen »